Weihnachtspäckchenaktion vom 28.11. – 07.12.2014

Weihnachtspäckchenaktion vom 28.11. – 07.12.2014

Davon kamen ca. 2.700 Stück aus der Region Westerwald und Siegerland und weitere rund 1.300 Stück aus der Gegend um Manching (Ingolstadt) und Hallein in Österreich. Wir sind sehr dankbar, dass die Bereitschaft zum Geben, Spenden und zur Mitarbeit auch nach mittlerweile 12 Jahren ungebrochen ist. Wir sind immer wieder erstaunt und froh über den Einsatzwillen der vielen Schüler, Lehrer, Gemeindemitglieder, Privatpersonen und Vereine. Wie bereits in den Flyern und Informationen im Vorfeld angekündigt, war es unser zentrales Anliegen, die Verteilung vor Ort wieder persönlich durchzuführen. Das sollte stets mit der Verkündigung einer evangelistischen Weihnachtsbotschaft einhergehen. Zusätzlich zu den Weihnachtspäckchen werden ja immer auch warme Stricksachen, Schals, Mützen, evangelistische Literatur usw. verteilt. Um das alles in der kurzen Zeit zu schaffen brauchten wir ein größeres Team, 3-4 Fahrzeuge in Rumänien, Übersetzer und zahlreiche rumänische Helfer, die beim Ausladen der LKW, beim Zwischenlagern der Päckchen in einer Halle in „unserem“ Kinderheim in Rumänien und beim Verteilen dabei sind. Insbesondere die Vorbereitungen, angefangen bei der Planung über Information der Öffentlichkeit bis hin zum Einsammeln und Verladen der Päckchen in Deutschland sind sehr umfangreich und verlangen ein hohes Maß an Organisation und „Handarbeit“. Dazu mussten parallel in Rumänien die Termine mit Kindergärten, Schulen und dem Kinderkrankenhaus in Bârlad vereinbart werden. Um es vorweg zu nehmen: Wir können Gott nicht genug danken, dass alles gut geklappt hat.

Am 28.11.2014 um 04:00 Uhr Abfahrt vom Hohen Westerwald zum Flughafen in Dortmund. Start mit einstündiger Verspätung gegen 09:00 Uhr. In Bukarest wurden wir abgeholt und waren dann nach ungefähr fünfstündiger Fahrt im Kinderheim in Bârlad angekommen. Nach einem Imbiss haben wir begonnen in der Halle die ersten Holzkisten mit den Päckchen auszupacken und die Kleinbusse zu beladen. Am nächsten Tag brachen wir nach dem Frühstück nach Corni-Albești auf. Dort warteten bereits 6 Schulklassen mit je ca. 18-20 Schülern mit ihren Lehrern auf uns. Damit die Kinder den Sinn unserer Geschenke auch verstanden, wurde in jeder Klasse die biblische Weihnachtsbotschaft weitergegeben. Neben den Päckchen haben wir dann auch Kinder-Ausmalbibeln, Kalender, sowie Stricksachen, Schals und Mützen verteilt. Danach ging es im Kindergarten gleich weiter. Im Anschluss besuchten wir noch zwei weitere Schulen in Crasna und einem Nachbarort.

Am Sonntag fuhren wir im Anschluss an den Besuch des Gottesdienstes in der Christlichen Gemeinde in Bârlad in ein Dorf, das überwiegend von extrem einfach lebenden Roma-Familien bewohnt wird. Auch dort haben wir dann an die Dorfkinder Päckchen, Ausmalbibeln, Kalender, warme Sachen etc. verteilt.

Montag, Dienstag und Mittwoch haben wir zahlreiche Kindergärten, Schulen und – teilweise extrem – abgelegene Dörfern rund um die Stadt Vaslui. Ein Kindergarten konnte wegen der winterlichen Straßenverhältnisse nur mit einem Pferdefuhrwerk erreicht werden. Manchmal ging es auch mit nur einem Bus und Schneeketten weiter. Erstaunlich zu erleben, wie unzählige, unzähmbare Kinder bei Eiseskälte in unbeheizten Räumen Lieder singen, mit offenen Mündern der größten Botschaft vom größten Geschenk des größten Freundes der Kinder lauschen. Auf den Rückwegen haben wir noch in verschiedenen Dörfern auf der Straße und von Haus zu Haus unsere Päckchen, Malbibeln und Testamente verteilt. Montagabend wurde noch das Kinderkrankenhaus in Bârlad besucht. Am Dienstagabend wurden der LKW aus Manching und Hallein entladen.

Am Donnerstag fuhren wir in die Großstadt Galați (Fahrzeit ca. 2 Stunden). Auch hier besuchten wir mehrere, teils größere Schulen mit hunderten Kindern und einen Kindergarten. Auch dort konnte in aller Deutlichkeit von Gottes Liebe, Jesu Sterben und Auferstehen, sowie dem damit verbundenen Angebot des ewigen Lebens für Jedermann erzählt werden. Schön, wenn zur Erinnerung an das göttliche Geschenk der Erlösung kleine Geschenke von uns weitergegeben werden können. Auf dem Rückweg stoppten wir noch in dem Ort Călimănești. Am Freitag stand nochmal eine größere Schule mit Kindergarten in dem Ort Onești auf dem Plan. Am Abend das Dorf Crâng. Am Samstag machten wir noch einen Besuch in Măscurei, um einen alten, einsamen und gelähmten Mann aufzusuchen. In diesem Ort verteilten wir noch die letzten Päckchen und Hilfsgüter.

Wo wir auch immer hinkamen wurden wir freundlich empfangen, freudig begrüßt, erlebten strahlende Gesichter, Dankbarkeit und große Freude über die Weihnachtspäckchen. Am späten Samstagabend traten wir die Rückreise zum Flughafen nach Bukarest an. Wieder mit einstündiger Verspätung starteten wir am frühen Sonntagmorgen Richtung Dortmund. Gegen 13:00 Uhr waren wir dann alle wieder müde aber gesund zuhause.

Wir bedanken uns für alle erfahrene Hilfe und Unterstützung von allen Seiten. Für die Gastfreundschaft im Kinderheim Betania in Bârlad und den zahlreichen rumänischen Gastfamilien. Wir bedanken uns für die vielen Geld- und Sachspenden die uns anvertraut wurden, für alle Helfer und Mitarbeiter, den Zeitungen für ihre wohlwollenden Berichte, für alle Gebete und Gottes Segen und Bewahrung. Wir haben aber auch selbst sehr viel Dankbarkeit, Freude und Aufmerksamkeit erlebt und entgegennehmen dürfen. Wir konnten den Samen der Guten Botschaft ausstreuen. Gott wird Wachstum und Gedeihen schenken.

Er selbst sagt im Buch Jesaja Kapitel 55, 10+11:  Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie sprießen lässt, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden, so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird bewirken, was mir gefällt, und ausführen, wozu ich es gesandt habe.

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Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
(Hesekiel 36,26)

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