Am frühen Morgen des 13. Oktober starteten wir im nasskalten Dortmund und flogen als 8-köpfige Mannschaft nach Bukarest, wo wir von Daniel abgeholt wurden.
Dienstag bis Donnerstag standen für den Vorstand viele Gespräche und herausfordernde Termine an. Brandschutz, europäische Standards, unterschiedliche Schwerpunkte und Sichtweisen auch unter den verschiedenen Arbeitsbereichen, Jahreshaupt- und Mitarbeiterversammlung – alles Themen, Gespräche und Entscheidungen, in denen viel Weisheit von oben nötig war. Wie gut, dass wir beten dürfen und viele von euch mitgebetet haben.
Außerdem trafen wir uns an den drei Vormittagen mit den pädagogischen Mitarbiterinnen von Betania. Es war unser Wunsch und Auftrag, die Geschwister zu ermutigen, von- und miteinander zu lernen und uns neu auszurichten auf den Auftrag, den Gott uns gegeben hat. Die Andachten zu Beginn der Seminartage sollten uns Gottes Sicht auf die ausgewählten Themen verdeutlichen. In den pädagogischen Themen beschäftigen wir uns dann mit den Fragen: Wie können wir den Herausforderungen des Heimalltags standhalten und in unserer Seele gesund bleiben? Wie können wir in die Beziehungen zu den jungen Menschen investieren und damit auch unserern Erziehungsauftrag besser bewältigen? Wie gehen wir mit der häufigsten Diagnose psychischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter, nämlich Angststörung, um?
In allen Themenbereichen wollten wir gerne die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen betonen, merken allerdings auch, wie notwendig therapeutisches Arbeiten geworden ist. Es ist unser Gebet, dass die Mitarbeiterinnen, die unter großen Herausforderungen ihre Arbeit leisten, ermutigt werden und Hilfe für ihren Alltag erhalten.


Nachmittags standen wieder Sport, Spiel und Gemeindeschaft auf dem Programm. Das gemeinsame Aktivsein hat unsere Gemeinschaft gestärkt und allen gut getan. Am Donnerstagabend gab es ein gemeinsames Abendessen mit allen Kindern aus Internat und Heim, sowie fünf Kindern aus den Familien der pädagogischen Mitarbeiterinnen. Bei der Andacht über die gekrümmte Frau aus Lukas 13 und dem anschließenden Zeugnis von Daniel (er macht gerade einen jahreseinsatz in betania) hörten alle aufmerksam zu. Wir beten, dass Gott sein Werk an den herzen tut und sich in unser aller Leben verherrlicht und zu seinem Ziel kommt.


Besondere Gebetsanliegen:
Dank:
Daniel teilt sein Leben vor Ort. Neben seiner ganz praktischen, tatkräftigen Arbeit ist er für die Kinder und Jugendlichen ein ermutigendes Vorbild und für die Mitarbeiter und die gesamte Arbeit von ganz besonderem Wert. Das hat uns sehr gefreut.
Dienstags findet in Betania ein Bibel- und Gemeinschaftsabend statt, an dem neben den Kindern von Betania auch die Jugend der Gemeinde aus Barlad teilnimmt. Die konstante Mitarbeiterschaft ist für die jungen Menschen von großer Wichtigkeit und wir sind dankbar, über die Jahre Wachstum und Zusammenhalt zu sehen.
Bitte.
Die Gesetzgebung strebt ein Ende der Heimerziehung in Rumänien an, was den Pachtvertrag für das Anwesen ungültig machen und die gesamte Arbeit zum Erliegen bringen könnte.
Die Brandschutzbestimmungen, deren Umsetzung und Abnahme durch die zuständigen Behörden, stellen die Verantwortlichen ebenfalls vor große Herausforderungen.
Die Zusammenarbeit und Ergänzung des Wirtschafts- und Sozialbereich in Betania sollte zielorientierter ausgestaltet werden.
Beten wir, dass die Leitung und die Mitarbeiter Kraft, Weisheit und Freude im Dienst an und dmit den Kinder haben und zum Segen sein können. Besonders wollen wir das auch für Daniel erbitten und Gott bitten, auch für das kommende Jahr einem jungen Menschen diese Arbeit aufs Herz zu legen.
Gott soll in Betania groß gemacht werden. Kindern und den Menschen in der Umgebung soll ganz praktisch geholfen werdn. Sie sollen Gott kennen und lieben lernen und zu seiner Ehre leben.
Am Freitagmorgen sind wir wohlbehalten wieder in Dortmund gelandet. Müde und dankbar zugleich.

