Kehrmaschinen für ein Kinderheim?

Kehrmaschinen für ein Kinderheim?

Seit einiger Zeit haben wir uns gewundert, dass die Pacht für das ca. 4,6 ha große Grundstück immer teurer wurde. Bei einer Überprüfung der Forderung, die jeweils durch den Bürgermeister der Stadt Bârlad gestellt wurde, konnten wir in dem Pachtvertrag nicht fündig werden. Rückfragen bei unserer Buchhaltung ergaben aber, dass angeblich die 10-fache Pacht durch eine Ratsentscheidung festgelegt worden sei. Diese Pacht müsse zu einem Teil in bar und zu einem anderen Teil in Form von Spenden erbracht werden. So lief das nun schon einige Jahre, aber da ein Inflationsausgleich vereinbart ist, wuchsen die Summe in astronomische Höhen.

So blieb kein anderer Weg als zusammen mit einem Anwalt, der uns in Vorgesprächen versicherte, dass nur der Pachtvertrag und keine entgegenstehenden Ratsentscheidungen bindend seien, das Gespräch mit dem Bürgermeister zu suchen. Nach langer Vorbereitung wurde der Termin auf Freitag, 01.03.2013 festgelegt.

Wir wurden durch eine 4-köpfige Delegation des Bürgerrmeisters empfangen (er selbst konnte wegen „dringender“ Termine nicht dabei sein). Im Gespräch wurde schnell (aber zwischenzeitlich sehr laut) klar, dass unser Anwalt Recht hatte: Die Pacht steht durch den Vertrag fest, und darüber hinausgehende Spenden sind freiwillig.

Das hindert die Stadtverwaltung aber nicht daran nun von uns Müllfahrzeuge und/oder Kehrmaschinen zu „wünschen“. Wir haben zum Schluss des Gespräches erklärt, dass wir gerne bei dem Ankauf von dererlei Geräten durch die Stadt Bârlad behilflich sind, dass aber die Spenden und Spendengelder der BMO nicht zum Ankauf von Kehrmaschinen genutzt werden.

Sollte aber einer unserer Leser dieses Artikels zuhause solch ein intaktes Arbeitsgerät stehen haben und dieses als Spende abgeben wollen, freuen wir uns über jeden Hinweis.

Montag, 04.03.2013 haben wir dann die Rückreise angetreten und wurden durch wunderbares Flugwetter mit herrlicher Aussicht auf die Berge entschädigt. Hier einige Eindrücke aus Bârlad, Bukarest und dem Panoramarückflug:

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Gott spricht: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
Offenbarung 21,6

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